LA ESTRUCTURA APELATIVA DE LOS TEXTOS WOLFGANG ISER PDF

Wolfgang Iser, Die Appelstruktur der Texte WolfgangIser RDERTEXTE DIEAPPELLSTRUKTU,W’rltungsbeJingung literarischer Prosa UnbestimmtheIt alsI .. La Estructura Apelativa de Los Textos, Wolfgang IserDocuments. textual value of an image, the writing of W. Iser on the reception of a La estructura ausen- .. ISER, Wolfgang (). «La estructura apelativa de los textos». defined by the literary critic Wolfgang Iser (), refers to a deficit of meaning in a Iser, Wolfgang. “La estructura apelativa de los textos,” in En busca.

Author: Kazizuru Gosho
Country: Bahrain
Language: English (Spanish)
Genre: Science
Published (Last): 10 August 2010
Pages: 46
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ISBN: 651-1-55719-892-8
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Wilhelm Fink Verlag, Mnchen 4.

Published on Aug View Download 1. Kunstschwerbestreiten,sodaemewar,wennsiedie Texte auf redUZierte. Wiesen diese dO E’I’. Die Wirklichkeit betratung zumew,”dd. WenneinliterarischerTextkemewtrkltchenGegenstandehervor-b’tso gewinnt erseineWirklichkeit erstdadurch,dader Leserdie v: DieseMglichkeitdes Oberprfens,diealle expositorisehen Texte gewhren,wird vom litera-rischenTextgeradezuverweigert.

AndiesemPunktentstehteinUn-bestimmthei tsbetrag,derallenliterarischenTexteneigenist,dennsie lassen sich auf keine lebensweltliche Situation so weit zurckfhren, da sieinihr aufgingenbeziehungsweisemit ihr identischwrden.

The Hidden Codes of Codex Azcatitlan | Federico Navarrete Linares –

Lebens-weltJiche Situationen sind immer real,literarische Texte hingegen fiktio-nal;siesinddahernur imLesevorgang,nichtaberinder Welt zuver-Wennde: Er unters,eietSIemerseitsVonanderen Textartendadurch, daerwederbestimmteGegenstndeexpliziertnochsolcheher-vorbringt,und erunterscheidet sichandererseitsvondenrealenErfah-rungendes dadur0,daerEinstellungenanbietet undPerspek-tiven erffnet, mdenen eme durchErfahrung gekannte Welt anders er-scheint.

Solt sichderliterarischeText wedermitdenrealenGegen-stnden der ‘Lebens,welt’ nochmit den Erfahrungen des Lesers vollkom-menverrechnen. DieseallerdingswirdderLeserimAktderLektre ‘normalisieren’ ,AuchdafrlieensichschematischeGrenzpunkteauf derSkalasehrdifferenzierterReaktionenangeben.

Unbestimmtheit ltsich’normalisieren’ ,indemmandenTextsoweitaufdierealen unddamitverifizierbarenGegebenheitenbezieht,daernurnochals derenSpiegelerscheint. DieUnbestimmtheitkannaberauchmitsolchen Widerstndenausgestattetsein,daeineVerrechnungmitderrealen Welt nicht mglich ist. Dann etabliert sichdieWelt des Textesals Kon-kurrenzzurbekannten,wasnichtohneRckwirkungenaufdiebe-kanntebleibenkann. DierealeWelterscheintnurnochalseineMg-lichkeit,diein ihren Voraussetzungendurchschaubar geworden ist.

Bedingungdafrist,dadieNormen deseigenenSelbstverstndnissesindenTextprojiziert;wenn dievonihm verfolgte Absichtrealisiert wolfgxng soll, das 1St malisierung’vonUnbestimmtheit,diedannverschwmdet,wenndie privatenNormendesLesersdieOrientierungimTextverbrgen. Wir nennen dieseAnsichtenim Anschluan einen von IngardengeprgtenBegriff”schematisierte Ansichten 5,weileinejede von ihnen den Gegenstand nicht in einer beilufigen oder gar zuflligen, sondernineinerreprsentativenWeisevorstellenmchte.

  ACIDEZ Y ENCALADO DE LOS SUELOS PDF

Offensichtlichbedarfesvielersolcher Ansichten,umdenliterarischenGegenstandmit zureichender Deutlich-keitvorstellbarzumachen. Jede einzelne Ansicht bringt inder Regel nur einen Aspektzur.

Das aber daeinsogenannterliterarischerGegenstandnieandas Ende11 “. Die haufigsteVerwendung d’Text dann h lesermttemn k fid’ m dort,womerereHandlungsstrngegleich”blInet SI einanderwerdenmssen. Dienam-ehenberemandergelagertenAnsichtenbthg,ddle ‘eheseenwerenIdR1 vomText nltausformuliert, obgleimdieA.

Wolfgang Iser, Die Appelstruktur der Texte

It anderen Wo ten: Indemersiebeseitigt,nutzterdenAuslegungsspiel- und stellt selbstdienicht formulierten Beziehungen zwischen den eInzelnenAnsichtenher.

Da diessoist,lt sichandereinfachenEr-fahrungstatsacheablesen,dadieZweitlektre einesliterarischenTex-oftmalseinenvonderErstlektreabweichendenEindruckprodu-Ziert. BeieinerZweitlektreistman mit ungleich grerer Information ber den Text ausgestattet, vor allem dann,wennder zeitliche Abstand relativ lw.

Tlb’ch’ neue, Ja sog. Denn wir sind im: Es gibt einePublikationsformliterarismerProsa,von der sichsagenliee, da sie Unbestimmtheit auf eine besondere Weise nutzt.

Gemeint ist der Fortsetzungsroman,dessenTextdemLeserindosiertenAbsmnitten geliefertwird. Jahrhundert stand diese Absicht ganz im Vor- desInteresses.

Die groen realistischen Erzhler warben durch dieseumLeserfrihreRomane. Liest man soche Romane abschnittweisesoko”‘ b” “I’ ch’1”,nnen sielswel-len ertrag Isem;lest man sieals Buchso werden sl’ e.

Wolfgang Iser, Die Appelstruktur der Texte

DerFortsetzungsromanarbeitet mit einerSch ‘ch’k b ‘ch ’11’mttem. Er unterntim agememen dort, wo sich eine Spannung geb’ ldh ch’L”d. EmSuspens-Effekt aberbewirkt, ,dawirunsdie imAugenbhckmchtverfgbareInformationberdenFortgangdes versumen. Dlckens hat von isr smon gewut; seine Leser wurden ihm zu ‘ Mitautoren’, NunlieesicheinganzerKatalogvonsolmenSch.

EineandereForm zum Beispiel,denLeserzueinergreren Kompositionsleistunganzu-reizen,bestehtdarin,mit einzelnenSch. Daraus ergibt simdanneinganzesGeflemtmglimerVerbin-dungen,derenReizdarinbesteht,danunderLeserdieunausformu-liertenAnschlsse selbst herstellen mu.

Angesimts destemporren 1n-formationsentzugswirdsimdieSuggestivwirkungselbstvonDetails steigern,die wiederum die Vorstellung von mglimen Lsungen mobili-sieren. In jedemFalle entstehen in solmenSmnittenstndig bestimmte Erwartungen, die,wenn der Roman etwas taugen soll,nimt restlosein-gelstwerdendrfen.

Damit drngt der Fortsetzungsroman dem Leser einebestimmteFormderLektreauf.

Die Unterbremungensindkal-kulierteralsjene,diebeimLeseneinesBumesoftmals ausganz lichenGrndenveranlatwerden. Wiralle machenbeiderRomanlektredieBeobachtung,dadieerzhlte schichte mit Betrachtungen desAutors ber das Geschehen durchsetzt ist, In solchen Wolfgzng spricht sichvielfach eine Bewertung dertenVorgnge aus,Wirbezeichnen solchevom Autor angestelltenlegungenalsKommentar,OffensichtlichbesitztdieerzhlteGeschichte Stellen,andenensiesolcher Erluterungenbedarf,Im Blickauf unsere bisherigeDiskussionlieesichsagen: Dem Leser dannbestenfallsnochdieMglichkeit,einersolmenAuffassung wennerausdererzhltenGesmimteandereEin-rucke gewinnenglaubt.

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Diesat SI vielenRomegmnd es18 ahrhundertsbeobachtenundfi ndetsichin anen,erenhlt’ chSb1. Denn oftmals hinterlassenbestimmte SituationenderRomangeschichteeinenanderen Eindruck, alsihn diekommentierende Beleuchtungnahezulegen scheint, Hatmandavielleichtunaufmerksamgelesen,odersollmangarauf-grunddesGelesenendenKommentardesAutorskorrigieren,umdie BewertungderVorgngeselbstzufinden?

Unversehenshatesder Etructura nicht mehr ausschlielich mit den Romanfiguren zutun, son-dern auchnochmit einem Autor,der sichin der Rolle einesKommenta-torszwischenGeschichte und Leserdrngt. Nun beschftigt er denLeser genauso,wiedieservonderGeschichtebeschftigtwird,DieKommen-tareprovozierenvielfltige Reaktionen,Sieverblffen,siereizenzum WiderspruchunddeckendochhufigvieleunerwarteteSeitenam zhlvorgangauf,diemanohnedieseHinweisenichtwahrgenommen htte.

SoliefernsolcheKommentarezwar keineverbindlichenBewer-tungendesGeschehens,sie stellenaberein Bewertungsangebotdar,das Wahlmglichkeitenbereithlt. StattmiteinereinheitlichenOptik ver-sehensiedenLesermitgewissenEinstellungen,dieernachvollziehen mu, um sichdasGeschehenentsprechend zu erschlieen: Dieseliegennun nichtmehr inder erzhlten Geschichtesondern zwischender Geschichte.

Nur solt sichdieAnteilnahmeamSchicksal desKindesbiszumEingreifensteigern: Die Lesersollenausihren Ses-selngerissenwerden,HiergehtesnichtmehrumdasAufflleneiner LeerstellehinsichtlichderBeurteilungderSituation,sondernumdie Totalkorrektur einer falschenBeurteilung. Solldie Aktivitt desLesers amVollzugdesGeschehensgesteigertundeindeutiggemachtwerden, sodarf dasimText Gesagte nichtsogemeint sein,wieesformuliert ist, IndieserHinsichtbildetdieDickens-StelleeineninteressantenGrenz- vonDennauchhier gilt,wassonstfrdieUnbe- aJsWirkungsbedingungzutrifft: Viele davon sind komplizierter als das k lerb.: Siewerden’ch’ ‘k’SI1m Kommumandersauswirken,wennsievermehrtinden undvermindert inderHandlung beziehungsweiseim Zusammenspiel,der, Personenliegen,SiewerdenganzandereKonse-quenzennachSichZiehen,wenn siesichindervom Text dem Leser zu-geschriebenenRollefinden,Aberauchfreineandere Art der Klassifi-kationvonTextebenenkanndieFrequenzderLeerstellenbedeutsam sein.

Sind sievorwiegend auf die Textsyntax, das heit auf das im Text erkennbare RegelsystemseinesAufbausbeschrnkt,odersitzensiever-strktinderTextpragmatik,dasheitindemvomTextverfolgten Zweck,oder mehr inder Textsemantik,dasheitinderimLeseakt zu generierenden Bedeutung? Sie werden sichinjedem Falle untemniedlich auswirken,Wie immer esumihreVerteilung bestelltseinmag,ihreje-weiligenFolgenfrdieSteuerung derLeserreaktionitinerheblichem AusmavondertextspezifischenEbeneihresVorkommensabhngig.

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